Chronik der Stadt Nordhausen

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von 780 bis 2017

Chronik der Stadt Nordhausen

8. bis 13. Jahrhundert[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
um 780 Das Helme- und Zorgegebiet wird durch fränkische Markscheider vermessen. Allmählich erfolgt die Christianisierung der Landesbewohner.
780–790 Es entsteht die fränkische Siedlung Nordhausen am Frauenberg.
13. Mai 927 Der Name Nordhausen ist zum ersten Mal bezeugt für die sächsische Burganlage des Königs Heinrich I.
16. Sept. 929 Heinrich I. schenkt Nordhausen seiner Gemahlin Mathilde als späteres Wittum.
1105 Auf der geistlichen Synode zu Nordhausen ist Kaiser Heinrich V. anwesend und beteiligt.
16. März 1158 Kaiser Friedrich Barbarossa überläßt die ganze Siedlung Nordhausen dem Nonnenstift.
Mai 1180 Nordhausen wird durch den Sachsenherzog Heinrich den Löwen erstürmt und zerstört.
Ende d. 12. Jh. Der Dom wird neu erbaut; ein Nonnenkloster wird am Frauenberge gegründet und erhält seine Kirche.
22. Juli 1212 Otto IV. feiert mit der Königstochter Beatrix in Nordhausen Hochzeit.
2. Februar 1266 Der Rat (consules) urkundet zum ersten Male.
1278 Die Kirche der Franziskaner-Mönche (Spendekirche) wird eingeweiht.
um 1280 Es erfolgt die Festlegung des ersten erhaltenen Stadtrechts.
1286 Dominikanermönche erscheinen in Nordhausen und siedeln sich an.
1. Nov. 1290 König Rudolf I. erteilt an Nordhausen ein richtiges Privileg, die Gerichtsbarkeit betreffend.
1294 Zisterzienserinnen aus Kloster Bischofferode siedeln ins Altendorf (Nordhausen) über.
1295 Das Servitenkloster Himmelgarten wird gegründet.

14. bis 15. Jahrhundert[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
1306 Erfurt, Mühlhausen und Nordhausen schließen einen Bündnisvertrag, der, immer wieder erneuert, sich bewährt hat bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert.
1308 Das Stadtrecht wird erneuert und durch Statuten erweitert.
27. Juni 1319 Papst Johann XXII. gestattet den Nordhäusern die Errichtung einer städtischen Schule. Bisher bestand nur die Domschule des Kreuzstiftes.
1352 Das Schultheißen-Amt geht an Thüringen-Meißen über.
19. Juli 1370 Durch einen Vergleich mit den Grafen von Honstein kommt Nordhausen in den Besitz des südöstlichen Randes des Kohnsteins
14. Feb. 1375 Die gefreundeten Geschlecher werden durch die Kleinbürger besiegt, nachdem das Riesenhaus gestürmt ist. Aus der bisher patrizischen Verfassung wird eine demokratische.
1389 Die Gebrüder Segemund stiften das reiche Martinihospital.
1411 Der Nordhäuser Roland wird zum ersten Male erwähnt.
1430-32 gehört Nordhausen der Hansa an. Mühlhausen tritt 1432 wieder aus und Nordhausen folgt bald diesem Beispiel.
26./27. Juli 1431 Vertreter der Stadt erscheinen zum ersten Male vor einem Vehmgericht
5. Jan. 1436 Die Herren Hermann von Werther und Hans Swellingrebel]] stiften das Sankt-Elisabeth-Hospital.
1446 Die Inquisition geht gegen eine ketzerische Geiselgesellschaft in Nordhausen vor.
1458 Die Feldschlange, der „Schnellundbalddavon“, wird gegossen.
1489 Die freien Städte erhalten als 3. Kurie auf den deutschen Reichstagen eine Vertretung.

16. Jahrhundert[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
um 1500 etwa beginnt das gewerbsmäßige Branntweinbrennen in Nordhausen
1512 Auf dem Reichstag zu Köln wird Deutschland in 10 überterritoriale Kreise eingeteilt. Nordhausen kommt zum niedersächsischen Kreis.
1516 Martin Luther weilt in Nordhausen als Inspektor des Augustinerklosters.
1519 Das schönste städtische Geschütz, „Der Lindwurm“, wird gegossen. Am 3. Mai 1760 wird es von dem Preußen Kovacs weggeführt und wahrscheinlich eingeschmolzen.
1521 Justus Jonas schließt sich in Erfurt Dr. Luther an, welcher auf der Reise zum Reichstag nach Worms ist.l
16. Febr. 1522 Die erste evangelische Predigt in Nordhausen wird von dem Augustiner Lorenz Süße in der Kirche St. Petri gehalten.
1524 Johannes Spangenberg wird aus Stolberg als Prediger an die Kirche St. Blasii berufen. Er richtet eine evangelische Schule im Pfarrhaus ein.
April/Mai 1525 Die aufständischen Bauern revoltieren im Hohnsteinschen und in den Außenvierteln der Stadt.
24. Apirl 1525 Luther predigt in der Georgskapelle am Kornmarkt gegen die aufrührerische Bewegung.
1526 Hans Kehner, ein Aufständischer aus Nordhausen, wird vom Rat verurteilt und enthauptet.
1530 Auf dem Reichstag zu Augsburg wird die Confessio Augustana vorgetragen und von den Evangelischen angenommen.
6. Dez. 1531 Der schmalkaldische Bund hält eine Tagung in Nordhausen ab; die Stadt tritt ihm bei.
1540 Brandstifter richten eine Feuersbrunst in Nordhausen an. Gegen sie wird mit größter Strenge vorgegangen.
1546 Hans Laxner erbaut eine neue städtische Wasserleitung, „die Oberkunst“ im Altendorf.
1546 Johann Spangenberg geht als Generalsuperintendent nach Eisleben; dort ist er 1550 gestorben.
1547 Luthers Witwe Katharina von Bora und Kinder flüchten nach der Schlacht von Mühlberg auf Einladung und als Gäste Michael Meyenburgs nach Nordhausen.
1550 Michael Neander (geb. 1525 in Sorau) geht von Nordhausen als Rektor der Klosterschule nach Ilfeld.
1552 Die Bibliothek des Klosters Himmelgarten, welche beim Ausbruch des Bauernkrieges in Nordhausen geborgen worden ist, wird in die Sakristei der Kirche St. Blasii übergeführt.
seit 1557 gehen eine Reihe Güter des Frauenbergklosters in Uthleben, Bielen, Niederspier, Wasserthalleben usw. an Nordhausen über.
1567 Der Grundbesitz des an die Grafen von Stolberg gefallenen früheren Klosters Himmelgarten wird an die Stadt Nordhausen verpfändet und erst 1720 von Stolberg wieder eingelöst.
1573 Hexenprozesse spielen sich auch in Nordhausen ab. Nachweisbar sind solche ferner für die Jahre 1586, 1616 usw.
20. Juli 1582 Kaiser Rudolf II. bestätigt die Privilegien des Domstifts. Das Stift ist endgültig dem Katholizismus gerettet.
1594–1605 Der Walkenrieder Hof befindet sich im Besitz der Stadt. 1648 kommt er an Braunschweig, 1694 an Brandenburg-Preußen.
1594–1597 Nordhausen erwirbt von den Grafen von Stolberg das Dorf Stempeda. Erst 1720 wird es von Stolberg wieder eingelöst.
1598 Die Familie Wilde kauft das nach ihr im Laufe des Jahre benannte „Wilde's Hölzchen“ und besitzt es bis zum Jahre 1787.
1598 Peter Günther verbessert die „Oberkunst“ und legt am Neuenwegestore die „Unterkunft“ an.

17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
1619–1624 In der Kipper- und Wipperzeit tritt auch in Nordhausen die so viele schädigende Münzverschlechterung ein.
19. Feb. 1626 Ferdinand II. nimmt Nordhausen in seinen Schutz. Eine erste größere Einquartierung wird in die Stadt gelegt. In demselben Jahre macht sich die Pest in der Stadt bemerkbar und richtet große Verheerungen an.
1626-1631 Das Räuberbandenunwesen im Harz schädigt besinders das flache Land. Die sogenannten „Harzschützen“ brandschatzen die Dörfer.
1636-1639 sind die vier schlimmsten Kriegsjahre für Nordhausen.
1647 Der schwedische Oberstleutnant Kannenberg versucht, den Nordhäuser Roland durch seine Soldaten umstürzen zu lassen.
2. Sept. 1650 Das Friedensfest wird offiziell und feierlich in Nordhausen begangen.
1681-1682 Zwei Pestjahre suchen die Stadt heim. Fast die Hälfte der Einwohner rafft die Seuche hinweg.
1691 Die kaiserlich thurn- und taxische Post richtet in der Stadt eine Posthalterei ein.
1694 Die im dreißigjährigen Kriege untergegangene Schützenkompanie wird wieder errichtet. Die Bestätigung und Privilegierung durch den Rat erfolgt am 2. August 1694.
27. Nov. 1697 Kurbrandenburg kauft die Vogtei und das Schultzenamt über Nordhausen von Kursachsen.

18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
23./24. Aug. 1710 Durch einen gewaltigen Brand wird der ganze westliche Teil der Oberstadt vernichtet.
21. Aug. 1712 Eine zweite große Feuersbrunst zerstört den nördlichen und östlichen Teil der Oberstadt.
1715 Mit dem Bau des Waisenhauses wird begonnen. Das vollendete Gebäude wird am 2. November 1717 eingeweiht.
1716 Friedrich Christian Lesser (1692-1754), der Chronist von Nordhausen, wird Pfarrer an der Frauenberger Kirche; 1741 wird er zum Pastor an St. Jakobi berufen.
1724 Die Bürgerschaft wendet sich unter Riemanns und Filters Führung, Beschwerde über den Rat führend, an das Kammergericht. Es beginnt die Revision der Verfassung und Verwaltung in Nordhausen.
1725-1763 Chilian Volkmar Riemann ist als Bürgermeister die führende Persönlichkeit.
Seit 1728 Man fängt an, die Hauptstraßenzüge zu pflastern.
Seit 1730 Nordhausen erhält Straßenbeleuchtung.
Feb. 1735 Friedrich Christian Lesser und Johann Christian Tebel (St. Petri) geben ein neues Nordhäuser Gesangsbuch pietistischer Richtung heraus. Die Einführung dieses Buches gibt Veranlassung zum Gesangbuchstreit (1735-1737).
1736 Hannover richtet im Ilfelder Hofe eine Posthalterei ein.
Seit 1738 Es entsteht allmählich auf dem Geiersberg der Gehegepark.
1744-1749 Pastor Lesser baut die neue Jakobi-Kirche aus freiwilligen Spenden auf.
Nach 1750 Die Fabrikation von Rauch- und Schnupftabaken bürgert sich langsam in Nordhausen ein.
15. Aug. 1751 Der Rat erläßt eine scharfe Verordnung gegen die Sekte der Separatisten, welche sich an der Abendmahlsfeier nicht regemäßig beteiligen.
1752 Im Laufe dieses Jahres werden zwölf Familien gezwungen, die Stadt zu verlassen, weil sie sich weigern, am Abendmahl teilzunehmen.
1760-1763 Zahlreiche Plünderungen.
31. März 1763 Die Nordhäuser Ratsherren, welche seit 1760 als Geißeln nach Magdeburg verschafft waren, kehren zurück.
10./12. April 1763 Der Hubertusburger Friede wird in feierlichster Weise begangen.
14. Feb. 1775 Die Nordhäuser Innungen veranstalten eine Jubelfest zum Andenken an die Handwerkerrevolution 1375.
1790 Eine Freimaurerloge wird begründet.
April 1795 Preußen schließt mit Frankreich den Seperatfrieden von Basel ab. Die Stadt muß zur Besetzung der Demarkationslinie Geld und Naturalien beisteuern.
1795 Wegen des Getreidemangels wird das Branntweinbrennen auf Befehl des Rates eingeschränkt und zugleich das Schrotgeld erhöht. Die Brennherren lassen es zu einem Prozeß mit der Stadtverwaltung kommen und dieser Prozeß wird im Jahre 1800 zugunsten der Brennherren entschieden.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
23. Mai 1802 Preußen einigt sich mit Frankreich wegen der Entschädigungen. Unter anderen wird Preußen das Recht zugesprochen, die freie Reichsstadt in Besitz zu nehmen.
2. Aug. 1802 Nordhausen wird von preußischen Truppen besetzt. Die Stadt zählt damals 8.355 Einwohner.
5. Juni 1805 Das preußische Königspaar, vom Brocken kommend, ist auf einer Reise nach Erfurt begriffen. Es macht kürzere Rast in den „Drei Linden“ (Gedenktafel 1905).
16. Okt. 1806 König Friedrich Wilhelm III. von Preußen hält sich nach der Schlacht von Jena und Auerstedt auf der Flucht vor den Franzosen mehrere Stunden in der Stadt auf. Diese wird durch das feindliche Heer in den Tagen vom 18.-20. Oktober besetzt und geplündert.
9. Mai 1808 Die höhere Töchterschule wird eröffnet; sie feiert am 12. April 1858 ihr 50jähriges und am 8.10. April 1909 ihr 100jähriges Jubiläum.
24. Mai 1808 König Hieronymus von Westfalen übernachtet in Nordhausen.
Juli 1808 Die Juden werden wieder als Bürger in der Stadt angenommen.
14. Febr. 1809 Die westfälische Regierung hebt sämtliche Zünfte und Innungen auf.
8. Jan. 1813 Die ersten Franzosen der vernichteten großen Armee kommen auf der Flucht nach Rußland in Nordhausen durch.
12./14. April 1813 Husaren des preußischen von Hellwig'schen Freikorps treffen auf dem Markt vor dem Alten Rathause ein.
16./20. April 1813 Kosaken unter Landskoy nehmen hier Quartier.
20. Okt. 1813 Die Kunde von der siegreichen Schlacht bei Leipzig erreicht die Stadt.
17. März 1814 Die westfälische Verfassung wird aufgehoben und Nordhausen wird am 1. April 1816 dem Regierungsbezirk Erfurt zugeteilt.
12. Sept. 1816 Musikdirektor Mühling stiftet die Singakademie (gemischter Chor).
Sommer 1817 Der erste Turnplatz wird im Gehege angelegt. Als Turnlehrer fungiert ein gewisser Salomo, ein unmittelbarer Schüler Jahns.
24. Juli 1818 Das von Kettenbeil erbaute neue Schauspielhaus im Berliner Hof - [[Rautenstraße - wird eröffnet.
1819-1825 Die Straße Halle-Cassel über Nordhausen wird chausseemäßig ausgebaut.
Ende März 1819 Das Turnen wird von der preußischen Regeirung verboten.
26. Mai 1819 Das neue preußische Zollgesetz führt als Begleiterscheinung einen ausgedehnten Schmuggel herbei, der sich bis in die Mitte der 1830er Jahre erhält.
1. Okt. 1823 Die Chaussee Nordhausen-Petersdorf ist fertig. Sie wird über Stolberg bis Magdeburg (1827) weitergeführt.
Oktober 1824 Das Gymnasium feiert das 300jährige Jubelfest seines Bestehens.
Oktober 1824 Es erscheint das erste Adreßbuch, herausgegeben von einem gewissen Nietzsche, unter dem Pseudonym Adolf Berg.
Dez. 1827 Die Tabakfabriken Kneiff und Lerche werden gegründet.
1830 Die regelmäßigen Gehegekonzerte beginnen in dieser Zeit.
17. Nov. 1830 Der Ackermann Andres Mund aus Mackenrode, welcher auf dem hiesigen Stadtgericht eine Summe von 651 Mark erhoben hat, wird in einen Hinterhalt gelockt und ermordet. Der in Teile zerschnittene Leichnam wird im Pferdeteich gefunden. Die Sache ist nie aufgeklärt, der Mörder nicht entdeckt worden (nach der Nordhäuser Zeitung vom 19. November 1890 soll ein Gerichtsaktuar den Mord verübt haben).
Sept./Dezember 1832 Der Studiosus Nietzsche wird wegen des Verdachtes demagogischer Umtriebe auf dem Neuenwegstore in Haft gehalten.
1832 Die 4. Jägerabteilung wird wegen des zunehmenden Schmuggels von Halle nach Nordhausen verlegt und bleibt hier in Garnison bis zum Jahre 1848.
2. April 1833 Es wird ein Rettungsverein gegründet, welcher erst im Jahre 1929 aufgelöst wird.
Sommer 1833 Ein neuer Turnplatz wird auf dem Hammerrasen eröffnet.
21. April 1834 Das neue Gefängnis, Ecke der Weberstraße, wird gerichtet.
April 1835 Die Martinikirche des ehemaligen Hospitals St. Martini wird abgebrochen.
April 1835 Die neue Realschule wird in dem Gebäude Ritterstraße 3 eröffnet.
Sommer 1837 Der Promenadenweg vom Töpfertor nach der Hoffnung wird angelegt, nachdem die äußere Stadtmauer abgebrochen und der Stadtgraben teilweise zugeworfen ist.
7. Dez. 1837 Die Mitglieder des Magistrats erhalten den Titel Stadtrat.
7. Juli 1838 Pastor Steiger in Windehausen gründet den landwirtschaftlichen Verein der goldenen Aue mit seinem Sitze in Nordhausen.
20. Juli 1839 Es erfolgt die feierliche Grundsteinlegung zum neuen Realschulgebäude am Töpfertor. Es wird am 15. Oktober 1840 bezogen.
1841 Der Abbruch des Zwingers vor dem Töpfertor wird in Erwägung gezogen. Die Ausführung erfolgt im Frühjahr 1842.
1841 Der Platz vor dem Töpfertore erhält den Namen des regierenden Königs, „Friedrich Wilhelm IV.“
1841 Eine Sparkasse für den Kreis Nordhausen wird im April eingerichtet.
1843 Nachdem das alte Lorbeerbaum, Gebäude abgerissen ist, wird das Haus am Altentor 9 erbaut.
1844 Die ersten Daguerreotypien in Nordhausen werden vom Maler Eichler angefertigt.
12./13. Sept. 1845 Die neuerbaute jüdische Synagoge am Pferdemarkt wird eingeweiht.
10. Nov. 1845 Der erste Martinifestzug der Gesangsvereine und vereinigten Handwerker bewegt sich nach dem Rathausplatz.
Juli/Aug. 1846 Oberlehrer Kramer führt in der Grimmelallee seine neu erfundenen elektrischen Experimente mit dem Telegraphenapparat vor.
Herbst 1846 Der erste Briefkasten wird am Rathause angebracht. Die Hefte der „Verzietsagen“ (Nordhüsche Rieme unn Biller) beginnen zu erscheinen.
5. Jan. 1847 Die freie Gemeinde konstituiert sich im Kolditzschen Saale (Barfüßerstraße 9). Der erste Prediger ist Eduard Baltzer (geb. 1814, gest. 1887). Der erste Gottesdienst findet am 31. Januar bei Lux in der Hoffnung statt.
1847/48 Die Nordhausen–Nixeier Chaussee wird als Verbindungsweg zum Harz gebaut.
17. März 1848 Eine Bürgerwehr organisiert sich und besteht bis zum 1. Dezember 1849. Ihre schwarz-rot-goldene Fahne, heute in der Flohburg aufbewahrt, wird am 18. Juni eingeweiht.
1. April 1848 Als liberale politische Tageszeitung erscheint das Intelligenzblatt, später Nordhäuser Zeitung.
7. Mai 1848 Ein Männer-Turn-Verein (Vater Jahn) entsteht.
Oktober 1849 Der sogenannte Hagentor-Durchbruch ist aus privaten Mitteln ausgeführt und wird als öffentliche Straße benutzt. Die vor dem Hagen gelegene Vereinsbrauerei wird von Spangenberg gekauft.
30. Okt. 1850 Auch in Nordhausen beginnt man mit der Einführung der Briefmarken.
1851 Auf dem Hammerrasen wird die Riemannsche Kattunfabrik erbaut, welche bis zum Jahre 1930 im Betrieb gewesen ist.
2. Aug. 1852 Die Bürgerschaft feiert das 50jährige Jubiläum der Zugehörigkeit von Nordhausen zu Preußen.
Okt./Nov. 1853 Die erste Gemälde-Ausstellung wird im Dresdener Hof bei Engelhardt eröffnet. (Hallesche Straße 1).
23. Mai 1855 Dr. Wallroth legt sein Amt als Kreisphysikus nieder; er stirbt am 22. März 1857. Serin Denkmal ist 1858 im Gehege errichtet.
17. Sept. 1855 Gelegentlich der Manöver kehrt König Friedrich Wilhelm IV. in Nordhausen ein und empfängt die städtischen Behörden im „Römischen Kaiser“.
1855 Stadtrat Hartmann beginnt mit der allmählichen Erbauung des nach ihm genannten Hartmannsdammes.
1. Sept. 1856 Eine preußische Bankkommandite wird eröffnet.
Dez. 1856 Die preußische Postanstalt wird nach dem Dresdner Hofe (Hallesche Straße 1) verlegt.
13. Juni 1857 Man beginnt mit der Legung der Gasrohre in den Straßen. Die Gasbeleuchtung tritt mit dem 18. Mai 1858 ins Leben.
12. Jan. 1858 Auf das Gesuch hiesiger kaufmännischer Kreise um Errichtung einer Handelskammer wird seitens der zuständigen Behörde zustimmender Bescheid gegeben. Im Januar 1859 erfolgen die Wahlen, am 5. März konstituiert sich die Kammer.
1. Juli 1858 Der Telegraphenverkehr Nordhausen–Halle wird aufgenommen; am 27. Juni 1860 ist die telegraphische Verbindung Nordhausen–Sondershausen–Erfurt hergestellt.
9. Febr. 1859 Ein Gustav-Adolf-Verein wird von Pastor Lücke gegründet.
11. Juni 1859 Es stirbt Professor Dr. E. G. Foerstemann, der verdienstvolle heimatliche Geschichtsschreiber. Seine handschriftlich vollendete Chronik, der sogen. Lesser-Foerstemannsche Chronik, wird vom Magistrat in Druck gegeben und erscheint am 4. Juni 1860.
Sommer 1860 Der Mannerturnverein wird gegründet; im Dezember ist seine Turnhalle fertig gestellt.
5. Aug. 1860 Der Staat kauf ein Grundstück an der Ecke Ritterstraße gegenüber dem Walkenrieder Hof, um dort ein Bankgebäude zu errichten, welches 1861 und 1862 erbaut word.
14. Aug. 1860 Die Liedertafel legt dem Harzrigi seinen Namen bei.
31. Jan. 1862 Das neue Dienstmann-Institut (Wiegleb) tritt ins Leben.
17. Juni 1863 Der Bau der Eisenbahn Halle–Nordhausen beginnt. Die Strecke Halle–Eisleben wird am 1. September 1865 eröffnet, die Strecke Eisleben–Nordhausen am 10. Juli 1866. Am 20. Juni 1864 ist der Tunnel bei Blankenheim vollendet. Durch Einstürze wird er im Oktober desselben Jahres gefährdet.
5. Febr. 1864 Das „Weiße Roß“ (Neustadtstraße) wird von der Stadt angekauft. Nach Niederlegung dieses Hauses ist die neu anzulegende Bahnhofstraße mit der Neustadtstraße verbunden.
23. Juni 1865 Die Realschule wird zu einer Realschule Erster Ordnung erhoben.
Juli 1865 Das neue Gerichtsgebäude „hinter Danowskys Garten“ wird begonnen und im Jahre 1869 vollendet.
6. Febr. 1865 Der Bau eines neuen städtischen Gymnasiums wird beschlossen. Am 14. April 1866 wird der Grundstein gelegt; im jahre 1868 wird das neue gebäude bezogen.
11. Dez. 1866 Der Bau eines Kreisständehauses wird beschlossen. Die Stadt hat dazu die Hälfte der Kosten (Gesamtsumme 90.000 Mark) zu tragen. 1868 ist der Bau vollendet.
8. Juli 1867 Die Bahnlinie Nordhausen–Kassel wird eröffnet.
1868 Das 2. Bataillon des 67. Infanterie-Regiments wird von Wittenberg nach Nordhausen verlegt. Am 25. Juli 1870 rückt es ins Feld und erhält ab Juli 1871 seine Garnison in Blankenburg am Harz.
1. Aug. 1869 Die Eisenbahnstrecke Nordhausen–Northeim wird eröffnet; bald darauf, am 17. August als Privatbahn die Strecke Nordhausen–Erfurt.
26. April 1870 Der Nordhäuser Zweigverein des Harzvereins für Geschichte und Altertum wird gegründet.
15. Juli 1870 Der Verein für freiwillige Altenpflege hat sich konstituiert.
Sommer 1871 Zum Andenken an den siegreichen Krieg 1870/71 wird auf dem Geiserberg eine Friedenseiche gepflanzt.
24. April 1872 Die Eisenbahnstrecke Halle–Kassel ist vollendet.
13. Dez. 1872 Es folgt eine Reorganisation der hiesigen Handelskammer. Sie umfaßt vom 1. April 1873 abn die Städte Nordhausen, Benneckenstein, Bleicherode und Ellrich, den Kreis Sangerhausen einschließlich der Grafschaften Stolberg-Stolberg und Stolberg-Roßla und vom Landdrosteibezirk Hildesheim den Amtsbezirk Honstein.
Sommer 1873 Das Grabdenkmal der 1872 verstorbenen Emma Zacharias wird auf dem Nikolai-Friedhof, Geiersberg 7/8, errichtet.
26. Jan. 1874 Die städtische Sparkasse wird eröffnet.
8. Mai 1874 Die von der Berliner Aktiengesellschaft Neptun erbaute Wasserleitung wird von der Stadt für 750.000 Mark angekauft.
1874 Das Barfüßer-Tor wird abgebrochen.
1874 Das Terrain des sogenannten Neuen Parkes wird allmählich gärtnerisch umgestaltet.
30. April 1875 Die katholischen grauen Schwestern beginnen ihre Tätigkeit als Krankenpflegerinnen.
29. Sept. 1876 Das städtische Museum wird eröffnet. Es umfaßt ein Zimmer in der höheren Töchterschule Blasiistraße 15/16.
11. Nov. 1876 Der Naturwissenschaftliche Verein wird begründet.
9. Febr. 1877 Die Volksbibliothek wird im Waisenhaus eröffnet.
12. Febr. 1878 Das große Volksschulgebäude am Taschenberg wird bezogen.
1875-1879 An das Gerichtsgebäude wird ein Schwurgericht und ein Gefängnisgebäude angeschlossen.
2. Mai 1879 Die Schießstände der Schützenkompanie werden polizeilich geschlossen. Im Januar 1883 kauft die Kompanie einen neuen Platz am Eulenberg hinter Hüpedens Garten. Der Grundstein zum neuen Schützenhaus wird am 25. April 1884 gelegt.
8. Jan. 1880 Es findet die erste Schwurgerichtssitzung in Nordhausen statt.
29. Janu. 1880 Ein gewalitger Brand zerstört die Sturmsche Spritfabrik.
14. Juli bis
26. Sept. 1880
Auf dem Geiersberg findet eine gut besucht Gewerbeausstellung statt.
Sept. 1881 Eine neue Turnhalle wird in der Sedanstraße errichtet.
31. Okt. 1881 Das Plautstift wird seiner Bestimmung als Altersheim übergeben.
2. Juli 1882 Das an der Promenade neu erbaute Tivolitheater wird eröffnet.
2. Februar 1883 Der erste Versuch eines Telephongesprächs zwischen Rathaus und Ratskeller.
10. November 1883 Der Grundstein zum Lutherdenkmal wird gelegt und am 12. September 1888 eingeweiht.
28. November 1883 Der Verein zur Begründung eines städtischen Krankenhauses tritt ins Leben. Das Krankenhaus wird am 28. Mai 1888 eröffnet; ein umfangreicher Erweiterungsbau wird im Januar 1913 vollendet.
Mai 1884 Abriß des alten Gymnasialgebäudes. Vollendung des westlichen Anbaues und Erbauung der Direktorwohnung 1884-1885.
15. Juli 1884 25jähriges Jubiläum des Gustav Adolf-Vereins.
17.-19. Mai 1885 50jähriges Jubelfest des Realgymnasiums.
6. Juli 1885 Tod des Oberbürgermeisters Julius Riemann. Sein Nachfolger wird Karl Hahn.
3. August 1885 Die neuerbaute Mittelschule – Domstraße – wird bezogen.
10. Dezember 1885 Einweihung des jüdischen Schulhauses am Pferdemarkt.
Sommer 1885 Umbau der Parterreräume des Rathauses.
1. April 1886 Nach Ablehnung des Tabakmonopols am 27. März veranstalten die Tabaksarbeiter einen Fackelzug.
26. Juli 1886 Zur Gründung eines Harzklub-Zweigvereins wird aufgefordert.
Mai 1886 Die Stadt kauft den Ottostollen im Ilfelder Tal für 42.000 Mark an im Interesse der Wasserversorgung.
4.-7. Oktober 1886 Die Provinziallehrerversammlung wird abgehalten.
1887 Die Verhandlungen wegen Anlage eines Fernsprechamtes sind zum Abschluß gekommen. Die Ausführung erfolgt 1891.
29. Mai 1888 Krankenhauseröffnung.
17. August 1888 Erneuerung der Synagoge und Einweihung durch Rabbiner Dr. Siegmund Gelbhaus.
1. August 1889 Justizrat Löbnitz verstirbt. Sein Andenken ehrt ein städtischerseits errichtetes Grabdenkmal.
10. März 1892 Das städtische Museum wird in dem Schulgebäude Predigerstraße 1 neu eröffnet.
Juli 1892 Die Kohnsteinallee wird durch den {{Harzklub]] der allgemeinen Benutzung übergeben. Die als Zugang dienende eiserne Fußgängerbrücke über die Zorge wird 1902 erbaut.
31. August 1892 Oberbürgermeister Karl Hahn geht nach Bochum, sein Nachfolger wird Stadtrat Kurt Schustehrus.
21. Januar 1893 Brand der Kneiffschen Tabakfabrik, Baltzerstraße 1.
5. Juni 1893 Das Andenken an Luthers Freund, den Reformator Justus Jonas, geboren 1493 in Nordhausen, wird in den Kirchen und Schulen, sowie durch Umzug geehrt. Die eiserne Gedenktafel am Geburtshause, Adlerapotheke, wird am Martinsfeste 1895 enthüllt.
20. Dezember 1894 Das 25jährige Jubiläum seiner Tätigkeit als Stadtverordneter feiert der Stadtverordnetenvorsteher Brennereibesitzer Franz Willecke. Der Ehrenbürgerbrief wird ihm am 14. Juni 1905 überreicht.
18. Juni 1896 Einweihung des Kyffhäuserdenkmals.
25. Juni 1896 Begründung der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahngesellschaft.
26. November 1896 Es bildet sich ein Kaiser Friedrich-Denkmalkomitee. Der Aufruf erscheint am am 26. Januar 1897, das Denkmal wird feierlich enthüllt am 18. Oktober 1901.
12. Juli 1897 Die Harzquerbahn, Strecke Nordhausen-Ilfeld, wird eröffnet.
11.-13. Juli 1897 Städtetag der Provinz Sachsen in Nordhausen.
31. Januar 1899 Oberbürgermeister Schustehrus geht nach Charlottenburg, an seine Stelle tritt Dr. Carl Contag.
1. Juli 1900 Das auf der Promenade errichtete Bismarckdenkmal wird enthüllt.
25. August 1900 Die elektrische Straßenbahn wird eröffnet. Mit der elektrischen Beleuchtung sowie der Abgabe elektrischer Energie wird im Herbst desselben Jahres begonnen.
16. Oktober 1900 Die Volksschule auf dem Petersberg wird eröffnet.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

1901[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
1901 Gründung des Spar- und Bauvereins. Die ersten Arbeiter-Wohnhäuser sind 1903 errichtet.

1902[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
17. März 1902 Der Bau der Talsperre wird von der Stadtverordneten-Versammlung genehmigt. Im Jahr 1906 ist der Bau mit allen Nebenanlagen vollendet. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Mark.

1903[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
März 1903 Der Verkehrsverein wird konstituiert.

1904[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
10. bis 17. Juli 1904 Tagung und Ausstellung des deutschen Fleischertages auf dem Gelände des ehemaligen städtischen Turnplatzes und der Petersbergschule.

1905[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
8. bis 9. Mai 1905 Schillerfeier in Schule und Theater, Schillerhain im neuen Park.

1906[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
27. Februar 1906 Als Erinnerung an die Silberhochzeit des Kaiserpaares werden dem Freibettenfonds des Krankenhauses 10.000 Mark überwiesen. Von der evangelischen Bevölkerung sind 30.000 Mark zum Bau eines evangelischen Vereins- und Gemeindehauses gesammelt worden.

1933[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
5. Februar 1933 Die Nordhäuser Nationalsozialisten, Stahlhelm, Kriegerverband, DNVP- und DVP-Ortsgruppe feiern mit einer Großkundgebung auf dem Neumarkt die neu gebildete „Regierung der nationalen Erhebung“.
1. März 1933 7 Mitglieder des „Kampfbundes gegen den Faschismus“, die einen Überfall auf Nordhäuser Nationalsozialisten geplant haben sollen, werden verhaftet.
3. März 1933 Fünf führende Nordhäuser Kommunisten werden in Schutzhaft genommen.
12. März 1933 In der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung verfügt die NSDAP über 17 Sitze, die SPD über 9, die Kampffront Schwarz-Weiß-Rot über 5, die KPD über 3.
18./19. März 1933 Der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Johannes Kleinspehn wird für zwei Monate inhaftiert. Nach dem Reichstagsbrand werden Mittelschullehrer Fritz Rust, Bauunternehmer Otto Flagmeyer, der Direktor des Landeserziehungsheimes Walter Lotz und der Gewerkschaftssekretär Otto Reckstat verhaftet.
25. März 1933 Der Rechtsanwalt Heinz Sting (NSDAP) wird zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt und hat dieses Amt bis zum 30. Juni inne.
1. April 1933 Der reichsweite Judenboykott: SA- und SS-Männer beziehen vor jüdischen Geschäften und Praxen Posten und fordern zum Boykott auf. Der Zutritt zum Stadtbad, der Besuch des Stadttheaters, die Teilnahme an öffentlichen kulturellen Veranstaltungen werden verboten. Die Nordhäuser Vereine werden genötigt, ihre jüdischen Mitglieder auszuschließen. Oberbürgermeister Dr. Curt Baller wird vom Dienst suspendiert. Seine Vertretung übernimmt Bürgermeister Henschel.
12. April 1933 Das Friedrich-Ebert-Denkmal am Eingang des Stadtparks wird beseitigt.
19. April 1933 Die führenden Nordhäuser Kommunisten Ludwig Einicke, Hans Moschkau und Gothe werden verhaftet.

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

2011[Bearbeiten]

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2012[Bearbeiten]

Jahr Beschreibung
3. April 2012 Über 200 Menschen gedenken der Opfer des Bombardements auf Nordhausen. Als Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) einen Gedenkkranz der NPD entfernt kommt es zur Konfrontation mit dem Stadtrat Roy Elbert (NPD), der daraufhin vorläufig festgenommen wird.
22. April 2012 Landratswahl: 35,2 % für Egon Primas (CDU), 30,9 % für Birgit Keller (Linke), 24,6 % für Arndt Schelenhaus (SPD), 6,2 % für John Dauert (Grüne), 3,1 % für Manuel Thume (FDP).

Oberbürgermeisterwahl: 39,3 % für Klaus Zeh (CDU), 37,1 % für Matthias Jendricke (SPD), 16,8 % für Hannelore Haase (Linke), 4,2 % für Christian Darr (Grüne), 2,6 % für Martin Höfer (FDP).

6. Mai 2012 Stichwahl Landkreis: 55,5 % für Birgit Keller (Linke), 44,5 % für Egon Primas (CDU).

Stichwahl Nordhausen: 51,1 % für Klaus Zeh (CDU), 48,9 % für Matthias Jendricke (SPD).

13. Mai 2012 1085. Stadtjubiläum von Nordhausen.
16. Juni 2012 Die Feuerwehr Gudersleben gewinnt den Kreispokal im Löschangriff.
20. Juni 2012 Einweihung eines 750 m langen Barfußpfades in Hamma.
14. Juli 2012 Neustadt wird Landessieger im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.
23. Nov. 2012 Vertrag über Bildung einer erfüllenden Gemeinde zwischen Neustadt und Nordhausen.
27. Nov. 2012 Die Nordhäuser Petersbergschule wird erste Oberschule in Nordthüringen.
3. Dez. 2012 Die Niedersachswerfer Grundschule wird in Heinz-Sielmann-Grundschule umbenannt.

2013[Bearbeiten]

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